mki ein Studiengang, viele M√∂glichkeiten: „Und was machst DU?“

So vielfältig ist MKI !

Reutlingen. Klein, fein und fachlich intensiv. So pr√§sentierte sich in diesem Jahr die Informatics Inside, die Fachkonferenz des Studiengangs Medien- und Kommunikationsinformatik. Zu der eint√§gigen Konferenz am Mittwoch (17.04.) unter dem Titel mki ein Studiengang, viele M√∂glichkeiten: „Und was machst DU?“ hatten sich zahlreiche Studierende und G√§ste eingefunden.

Mit dem Konzept der Konferenz wollten die Veranstalter in diesem Jahr Studierenden, Interessenten und Firmen aufzeigen, mit welchen Themen sich Studenten und Absolventen w√§hrend bzw. nach dem mki-Studium befassen. Das Besondere dabei: Alle Referenten sind oder waren Studenten am Studiengang Medien- und Kommunikationsinformatik. So stellte etwa Tobias Neumann, der heute als technischer Projektleiter bei Hewlett-Packard t√§tig ist, in seinem Vortrag ein Projekt vor, bei dem eine Archivierungsl√∂sung f√ľr ein internationales Logistikunternehmen als kundenspezifischer Software as a Service (SaaS) entwickelt und betrieben wird. In seinem Vortrag zeigte er Bez√ľge zum mki-Studium auf und machte z.B. deutlich, dass ihm die Teilnahme am mki-Softwareprojekt bis heute sehr geholfen habe.

Weitere Vortr√§ge befassten sich mit Themen wie Social Network Analysis oder SEEDrive, einem Fahrassistent zum energiesparenden und sicheren Fahren, das derzeit von Emre Yay an der Hochschule entwicklet wird. Vorgestellt wurden zudem auch neuste Erkenntnisse der Forschung im Bereich Virtuelle Realit√§ten, die von mki-Absolventen vorgestellt wurden, die aktuell an namhaften Forschungsinstituten wie dem DFKI in Saarbr√ľcken oder dem Max-Planck-Institut f√ľr Biokybernetik in T√ľbingen promovieren.

Die Konferenz wurde, wie in den vergangenen Jahren, auch diesmal von einem studentischen Team (Anja Rothbart, Dennis Dzendzo, Andre Antakli) komplett vorbereitet. Eine der gr√∂¬ßten Herausforderungen war es, so Andre Antakli, Themen und die dazu passenden Referenten zu finden, die auch f√ľr eine Konferenz interessant sind und bei den Besuchern ankommen.

Dass sich die mehrmonatige Arbeit gelohnt hat, zeigte dann der Ablauf der Konferenz. Alle Themenbeitr√§ge wurden lebhaft und intensiv diskutiert und von den Besuchern der Informatics Inside durchweg gelobt. „Die Konferenz war klein aber fein. F√ľr mich war sie inhaltlich sehr intensiv und es hat gute fachliche Anregungen gegeben. Ich habe sie genossen.“, so das Fazit von Prof. Dr. Uwe Kloos, Dekan der Fakult√§t Informatik.

Autor: Alfred Siewe-Reinke

Programmheft

Das Programmheft der Informatics Inside 2013 zum Download:  Programmheft 2013 (pdf, 1,16 MB)

Programmablauf 2013

Uhrzeit Beschreibung Referenten
13:30 Beginn der Veranstaltung und Grußwort Prof. Dr. Uwe Kloos, Dekan  Fakultät Informatik
13:45 Vortrag ‚Social Network Analysis‘ Anja Rothbart, ¬†mki-Master
14:15 Vortrag ‚Software Refactoring am Beispiel eines DB2 Auslastungstools‘ Dennis Dzendzo, ¬†mki-Master
14:45 Vortrag ‚SEEDrive √ź A new driving system regarding safety and energy-efficiency‘ Emre Yay, ¬†mki-Doktorand
15:15 Pause  
15:45 Gastvortrag ‚Body-based visual perception in virtual environments: The influence of eye height on space perception‘ Doktorand Markus Leyrer , ¬†Max-Planck-Institute for Biological Cybernetics
16:15 Gastvortrag ‚Research @ DFKI‘ J√ľrgen Gr√ľninger, ¬†Deutsches Forschungszentrum f√ľr K√ľnstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
16:45 Gastvortrag ‚Software as a Service‘ Tobias Neumann, ¬†Hewlett-Packard GmbH (HP)
17:15 Verabschiedung  
17:20 Sekt-Empfang und Besichtigung der mki-Masterprojekte  
18:20 Grillen im CaRe mit anschlie√üendem ‚Alumnitreff‘ ¬†
21:00 √Ėffentliche Party im CaRe ¬†

Vorträge

Social Network Analysis

Seit Beginn an leben Menschen in einem Netzwerk aus den unterschiedlichsten Beziehungen und Verbindungen. Soziale Netzwerke entstehen, sobald Menschen mit anderen Personen interagieren und kommunizieren, unabh√§ngig ob auf direktem oder indirektem Weg. Im Zeitalter von Web 2.0 werden Informationen, Wissen und Meinungen im World Wide Web in Form von W√∂rtern, Bildern oder Videos √ľber sogenannte Social Media Networks verbreitet. Durch jeden Beitrag, Post oder Mikroblog, hinterlassen wir eine Spur im Netz. Mit Hilfe der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA) werden soziale Beziehungen, wie zum Beispiel Freundschaften und Kommunikationen zwischen sozialen Entit√§ten analysiert, um Muster dieser Beziehungen und deren Auswirkungen erkennen zu k√∂nnen. Dieser Vortrag soll eine Einf√ľhrung in die SNA geben und demonstriert wie am Beispiel von Facebook Netzwerkdaten analysiert und visualisiert werden k√∂nnen.


Software Refactoring am Beispiel eines DB2 Auslastungstools

Angewandte Software befindet sich im stetigen Wandel. Diese Software muss st√§ndig, um neuen Anforderungen gerecht zu werden, erweitert und angepasst werden, dies wiederrum f√ľhrt zu einer andauernden Wartung. Hierdurch erleidet die Softwarestruktur eine Degeneration. Durch eine Umstrukturierung, dem sogenannten Refactoring, ist es m√∂glich, diesem Verfall entgegen zu wirken. Der Vortrag stellt eine m√∂gliche Herangehensweise und die dabei auftretenden Probleme eines solchen Refactorings dar. Dabei wird anhand eines Beispiels gezeigt, welche M√∂glichkeiten sich dem Entwickler bieten, um leichte Erweiterbarkeit, einfache Verst√§ndlichkeit sowie gute Wartbarkeit der Software zu gew√§hrleisten.


SEEDrive √ź A new driving system regarding safety and energy-efficiency

A new driving system, called SEEDrive, is introduced whose goal is the optimisation of the driving behaviour with respect to energy-efficiency and safety. Therefore, SEEDrive will collect information about the driving behaviour and the driver using the in-car serial-bus systems and different sensors. On the basis of this information, the driving system will generate recommendations which try to optimise the driving behaviour regarding energy-efficiency or safety. Additionally, the driving system adapts itself to the individual driving behaviour, to increase the acceptance of the driving system.


Body-based visual perception in virtual environments: The influence of eye height on space perception

With the recent progress in virtual reality technology and the increase in computational power, virtual reality is now a useful tool for a large variety of applications in very diverse domains. The possibility to easily provide users with sophisticated immersive virtual environments (IVEs) delivered via large screen displays or head-mounted displays (HMDs) has turned virtual reality into a Swiss army knife for applications ranging from training, prototyping, design, medical rehabilitation and entertainment to research in human perception, scientific visualization and more. However, to be effective, most of these applications require that the displayed IVEs be visually perceived as a replica of the real world (e.g., in design processes) and recent research focusing on human visual perception in IVEs suggests that this is not necessarily easy to achieve. In this talk I will discuss a possible reason for misperceptions in IVEs and introduce the body-based visual perception approach along with my recent work investigating the influence of virtual eye height on the perceived spatial layout of IVEs.


Research @ DFKI

Nach einem kurzen √ľberblick √ľber das Deutsche Forschungszentrum f√ľr K√ľnstliche Intelligenz (DFKI) und die dortigen Forschungsprojekte, stellt J√ľrgen Gr√ľninger eines der laufenden Forschungsprojekte n√§her vor: der Effekt von Bildschirmr√§ndern auf stereoskopische 3D Szenen. Dieses Projekt erkl√§rt die Grundlagen, die beim Bau und Design von Displayw√§nden – z.B. f√ľr wissenschaftliche Visualisierungen oder Einkaufsstra¬ßen – zu beachten sind, aber auch, in wieweit das Thema bereits andere Bereiche wie Mensch-Maschine-Interaktion (HCI) oder User-Interface-Design beeinflusst.


Software as a Service

Tobias Neumann arbeitet als technischer Projektleiter bei Hewlett-Packard und stellt in seinem Vortrag ein Projekt vor, bei dem eine Archivierungsl√∂sung f√ľr ein internationales Logistikunternehmen als kundenspezifischer Software as a Service (SaaS) entwickelt und betrieben wird. Ein SaaS-Projekt beinhaltet sowohl die klassischen Disziplinen der Softwareentwicklung, als auch eine starke Betriebskomponente. Diese besonderen Herausforderungen werden dargelegt und mit den Inhalten des MKI-Studiums verkn√ľpft.


Die Konferenz 2013 wurde unterst√ľtzt von

Druck- und Verlagshaus Lorch Pfullingen
CaRe: Studentenbar auf dem Campus